Blick in die Vergangenheit

Die Historie der MAG

Als die Stadt Mainz 1966 die internationale Hotelkette Hilton an den Rhein lockte, kannte man den Namen Hilton nur aus Weltstädten wie Berlin, Los Angeles oder Tokio. Verwirklicht wurde die sensationelle Ansiedlung durch die Gründung der Mainzer Aufbaugesellschaft. Seitdem setzt die MAG immer wieder besondere städtebauliche Akzente. Sie holte IBM nach Mainz, baute Hotels, Museen, Parkhäuser, Kinokomplexe, Einkaufspassagen, Wohnquartiere, Bürogebäude bis hin zu einem der bundesweit spektakulärsten Bauten inmitten einer Großstadt: die neue Synagoge in der Mainzer Neustadt.

2017

Gartenquartier

Die vier Architektenhäuser des Gartenquartiers bieten lichtdurchflutete Wohnungen in einem einzigartigen Umfeld nahe dem Mainzer Zentrum. Alle Wohnungen verfügen über Loggia, Terrasse oder eine Dachterrasse. Große Fensterelemente bieten Ausblicke ins Grüne und sorgen für viel Licht in den Räumen. Eichenparkett und Fußbodenheizung sorgen für ein angenehmes Raumgefühl. Beliebt ist das Gartenquartier durch seine hervorragende Lage: Fußläufig erreichbar sind Kindergärten und Schulen, Ärzte und Apotheken sowie Lebensmittelgeschäfte und gemütliche Cafés. Nur ein paar Schritte nach Osten liegt der beliebte Volkspark. Ein Paradies für Familien!

Foto: Alexander Sell

2016

Heimat.Hafen

Am Mainzer Winterhafen, wo sich Stadt und Natur, Rhein und Main treffen, ist der Platz für eine besondere Architektur. Zu jeder Wohnung gehören eine Loggia und/oder eine Terrasse mit durchsichtigen Brüstungen. Eichenparkett und Fußbodenheizung sorgen für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Die schlüsselfertigen Wohnungen werden per Fernwärme beheizt und verfügen über eine kontrollierte Be- und Entlüftung. Die Badezimmer werden mit Fliesen, bodentiefen Duschen und Produkten namhafter deutscher Markenhersteller ausgestattet.

Foto: aha Fotografie

2014

Familien-Förderkonzept am Landwehrweg

Im Rahmen des Pilotprojekts „Familien-Förderkonzept“ wurden von der MAG in Mainz zwischen Hechtsheimer Straße und Landwehrweg 27 Reihenhäuser realisiert. Ziel der Förderung war es, jungen Familien mit Kindern den Wunsch nach einem Hauseigentum in Mainz zu ermöglichen. Die emag GmbH, ein Tochterunternehmen der Mainzer Aufbaugesellschaft (MAG), hat daher mit der Stadt Mainz das Förderprojekt initiiert und für 27 Familienhäuser am Landwehrweg zwischen 118 und 148 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche umgesetzt.

Foto: Alexander Sell

2013

Gleisbergzentrum

Nach einer Rekordbauzeit von sechs Monaten wurde im Dezember 2013 das Gleisbergzentrum in der Elbestraße 66 in Mainz-Gonsenheim offiziell eingeweiht. Kernstück des neuen Einkaufszentrums ist ein 1800 m² großer Supermarkt. Integriert in den Neubau sind ein Drogeriemarkt und eine Bankfiliale, hinzukommen 53 Parkplätze. Das Gleisbergzentrum setzt auch energetisch Akzente, unter anderem durch ein begrüntes Dach und eine Wärmerückgewinnung mittels Lüftungsanlagen. Inhaber der Gleisbergzentrums ist die „Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie“ mit Sitz in Bensheim.

Foto: Alexander Sell

2013

Wohnheim Kisselberg

In unmittelbarere Nähe zur Mainzer Universität wurde das Wohnheim Kisselberg gebaut. Jedes Hofgebäude umschließt einen begrünten Innenhof mit Wasserfläche. Die Gebäude sind sechs- und siebengeschossig und werden teils von einem dreigeschossigen Anbau ergänzt. Das Grundstück wird über eine Straße auf dem östlichen Grundstücksteil angefahren, sodass Verkehrslärm die Bewohner nicht stört. Fahrradstellplätze befinden sich zwischen den Gebäuden.

Foto: Alexander Sell

2012

Wohnen am Winterhafen

Direkt an der Rheinpromenade, in unmittelbarer Nähe zur Mainzer Altstadt und dem Mainzer Volkspark entstand das Projekt Winterhafen, eine der wichtigsten städtebaulichen Entwicklungen in Mainz. Dort wurden von der MAG in einer Projektgesellschaft mit CORPUS SIREO insgesamt 134 Wohnungen realisiert. Die Wohnungen sind so konzipiert, dass jede Einheit ein Maximum an Licht und Sichtbeziehung zum Rhein bietet. Sie verfügen je nach Lage entweder über einen Balkon, eine großzügige Dachterrasse oder Gartenflächen im Sondernutzungsrecht. Das Objekt wird über Fernwärme versorgt, eine Fußbodenheizung gehört zum Standard.

Foto: Alexander Sell

2011

Gründung der emag GmbH

Die emag GmbH ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Mainzer Aufbaugesellschaft mbH und der EPPLE Holding GmbH. Sie realisiert städtebaulich und architektonisch anspruchsvolle Wohnprojekte bis hin zur Quartiersentwicklung sowie Reihenhäuser für junge Familien.

2011

Bürgermeister Günter Beck wird Aufsichtsratsvorsitzender der MAG

2010

Taubertsberg

Die Entwicklung der Westseite des Hauptbahnhofes ist eine der wesentlichen städtebaulichen Entwicklungen, die in den letzten Jahren in Mainz vorgenommen wurde. Der dort in mehreren Abschnitten entwickelte Bürokomplex zeichnet sich durch eine hohe Nutzungsflexibilität aus. Das Projekt wurde in Projektgemeinschaft mit J. Molitor Immobilien GmbH, Ingelheim, realisiert. Nach einer Interimsnutzung durch Kultusministerium und Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz wurde das Gebäude nach 2009 auf zirka 8.000 m² Fläche für das MED-Facharztzentrum in Mainz umgebaut – eine Kooperationsgemeinschaft von 13 Facharztpraxen mit Medizinlabor, Apotheke, ambulantem Operationszentrum und Sanitätshaus.

Foto: aha Fotografie

2010

Neuer Firmensitz

Nach einem jahrelangen Provisorium hat die MAG nur wenige Meter von ihrem alten Firmensitz ein neues Bürogebäude gebaut. Von den insgesamt 3900 m² werden von der MAG rund 1000 m² selbst genutzt. Das markante Bürogebäude in der Hechtsheimer Straße zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität in der Nutzung und durch moderne Haustechnik aus. Unter Ausnutzung der Geothermie wird das Gebäude beheizt und gekühlt.

Foto: Alexander Sell

2010

Die neue Synagoge in Mainz

Der Entwurf für das neue Jüdische Gemeindezentrum ging aus einem Architektenwettbewerb im Jahre 1999 hervor. Der Architekt Manuel Herz entwickelte aus dem Segenswort Kedushah die Kontur der gesamten Gebäudeskulptur. Das Highlight der Skulptur ist der Synagogenraum, der als Zentralraum nach Osten gerichtet ist. Durch ein intensives Projektmanagement konnte der im Jahre 1999 festgelegte Kostenrahmen auch bei diesem anspruchsvollen Bauwerk mit hohen statischen Anforderungen und einer einzigartigen Fassade eingehalten werden. Das Bauwerk wurde mit dem Deutschen Fassadenpreis 2011 ausgezeichnet.

Foto: Alexander Sell

2010

Christian v. der Lühe wird Geschäftsführer der MAG

2009

Martin Dörnemann wird Geschäftsführer der MAG

2009

MVB am Balthasar-Maler-Platz

Das Gesamtensemble mit viergeschossiger Tiefgarage und fünf Büroebenen wurde ganz nach den Bedürfnissen des Bauherren, der Mainzer Volksbank eG, entwickelt. In enger Zusammenarbeit mit der MVB konnte eine Immobilie errichtet werden, die in ökologischer und ökonomischer Hinsicht nachhaltig ist. Photovoltaikanlagen, Betonkernaktivierung, Wärme- und Kälteerzeugung über Grundwassernutzung waren Lösungen für ein effizientes und ressourcenschonendes Gebäude.

Foto: Archiv-MAG

2007

Gutenbergsaal der Rheingoldhalle

Am 5. Januar 2007 wurde der Gutenbergsaal offiziell vom damaligen Oberbürgermeister Jens Beutel und Bürgermeister Norbert Schüler eröffnet. Einen Tag später zogen rund 19.000 Mainzerinnen und Mainzer am „Tag der offenen Tür“ durch die neuen Räume der erweiterten Rheingoldhalle und zeigten sich durchweg beeindruckt.

Foto: Archiv-MAG

2003

Römerpassage

Die Römerpassage im Herzen der Mainzer Innenstadt ist eine echte 1a-Einzelhandelslage und war schon während der Bauzeit eine besondere Herausforderung, zumal die Archäologen hier auf eine Tempelanlage aus römischer Zeit stießen: das Heiligtum der Isis und Mater Magna. Die MAG realisierte nicht nur eine bemerkenswerte Einkaufspassage mit Einzelhandel, Büronutzung, Parken und Wohnen, sondern integrierte auch die Tempelanlage mit einem hohen Anspruch an Ausstellungspädagogik für Jung und Alt in das Konzept der Passage, die dadurch einen unverwechselbaren Charakter erhalten konnte.

Foto: Archiv-MAG

1999

Multiplexkino CineStar

Mit dem Bau des Multiplexkinos CineStar mit integriertem Parkhaus präsentiert sich die Südstadt von Mainz innerhalb weniger Jahre in einer völlig neuen Anmutung. Zu diesem modernen Touch haben auch die Bauten der MAG einen wichtigen Beitrag geleistet.

Foto: Archiv-MAG

1998

Hyatt Hotel mit Fort Malakoff

Mit dem Neubau des Hyatt-Regency Hotels und der Integration des ehemaligen Fort Malakoffs setzt die MAG einen markanten städtebaulichen Akzent direkt am Rheinufer. Der Gebäudekomplex war zunächst im Besitz der MAG und wurde inzwischen verkauft.

Foto: Archiv-MAG

1997

Das Kleine Haus des Staatstheaters

Gebaut auf historischer Substanz wurde 1997 das Kleine Haus als zweite Spielstätte des Mainzer Staatstheaters eröffnet. Ein 20 Meter tiefes Fundament sowie archäologische Funde aus mittelalterlicher, fränkischer und römischer Zeit erschwerten die Bauarbeiten. Unter dem fünfstöckigen Glasgebäude ist auch die Tiefgarage "Parkhaus Theater" integriert. Der Baukörper, in dem neben der Spielstätte mit 400 Sitzplätzen ein Verwaltungstrakt und die Requisite untergebracht ist, wurde sowohl über zwei gläserne Brücken als auch unterirdisch mit dem großen Haus verbunden.

Foto: Archiv-MAG

1992

Museum für Antike Schiffahrt

Das Museum für Antike Schiffahrt in Mainz wurde 1994 in der ehemaligen Großmarkthalle am Südbahnhof als Außenstelle des Römisch-Germanischen Zentralmuseums eröffnet, nachdem 1981/82 bei Bauarbeiten an der Hilton-Hotel-Erweiterung in Rheinnähe die gut erhaltenen Überreste mehrerer Schiffe aus spätrömischer Zeit, die sogenannten Mainzer Römerschiffe, gefunden wurden.

Foto: Archiv-MAG

1992

Baukunst im besten Sinne

Der von vielen Medien und Besuchern hochgelobte „noble Neubau“ mit hochwertiger Glasfassade, aufwendiger Architektur und feinfühliger Gestaltung der Grünflächen wird gerne auch als ein Beispiel für „Baukunst im besten Sinne“ bezeichnet. Die MAG hat seinerzeit für den Privatsender SAT.1 ein Verwaltungsgebäude für das bestehende Sendezentrum des Senders errichtet. Der zeitlose Gebäudekomplex wurde mittlerweile erweitert und wird durch die Spartensender des ZDF, ARTE und 3Sat genutzt.

Foto: Archiv-MAG

1983

Die PMG – Parken in Mainz GmbH wurde gegründet, um in der Mainzer Innenstadt entsprechenden Parkraum anbieten zu können, das erste Objekt war das Parkhaus Schillerplatz, das in den Nachwehen des Kalten Krieges sowohl als Zivilschutzeinrichtung als auch als öffentliche Tiefgarage diente. Fast 30 Jahre lang zeugten dicke blauen Eisentüren, Schwellen an den Eingängen und Sehschlitze davon, dass der Bau im Kriegsfall als Bunker genutzt worden wäre. Erst 2013 wurde die Parkgarage für 3,5 Millionen Euro saniert, nachdem Bund und Stadt der PMG bestätigten, dass diese Zivilschutzeinrichtung nicht mehr benötigt wird. Damit war der Weg frei für einen zeitgemäßen Umbau der Anlage.

1976

MAG und IBM

Der Weltkonzern IBM wurde in den dynamischen 1970er und 1980er Jahren in Mainz unter der Beteiligung der MAG angesiedelt. Produktionsstätten, Ausbildungszentrum und eine Vielzahl von hochspezialisierten Gebäuden wurden für IBM errichtet. Die MAG betrieb zudem jahrelang ein Hotel mit ca. 900 Zimmern, das fast ausschließlich durch IBM genutzt wurde.

Foto: Archiv-MAG

1969

Einweihung von Hilton und Rheingoldhalle

Zur Hilton-Ansiedlung gehörte unmittelbar auch der direkt anschließende Bau der Rheingoldhalle, der der Stadt Mainz den Zugang zum Kongressgeschäft eröffnete. Beide wurden 1969 eingeweiht. Das Konzept: Die MAG baut das Hotel und vermietet es ans Hilton und Hilton profitiert von großen Tagungen und Kongressen.

Foto: Stadtarchiv Mainz, Luftaufnahme

1966

Hilton kommt nach Mainz

Die Mainzer Aufbaugesellschaft mbH wurde 1966 gegründet, um die Hilton-Ansiedlung in Mainz möglich zu machen. Auf dem Foto unterschreiben der damalige Oberbürgermeister Jockel Fuchs - zugleich der erste Aufsichtsratsvorsitzende der MAG - und Karl Roth, damals vom Amt für Wirtschaftsförderung - zugleich der erste Geschäftsführer der MAG - den Vertrag zum Bau des Hilton-Hotels. Die Mainzer Aufbaugesellschaft war eines der ersten Public-Private-Partnership-Modelle in Deutschland mit privatwirtschaftlichen Investoren auf der einen und der Stadt Mainz als öffentlicher Träger und Gesellschafter auf der anderen Seite.

Foto: Stadtarchiv Mainz/Klaus Benz

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