Das neue Eichenparkett im Kongress-Saal der sanierten Rheingoldhalle
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Das neue Eichenparkett im Kongress-Saal der sanierten Rheingoldhalle

Vor den Facharbeitern, die inzwischen mit dem Verlegen des Parkettbodens begonnen haben, warten stolze 2.000 m² Bodenfläche darauf bearbeitet zu werden, so groß ist der Kongress-Saal in der frisch sanierten Mainzer Rheingoldhalle. Mehrere Tonnen wiegt allein das Eichenholz, das in handlichen Größen von 7 x 50 cm im Fischgrätenmuster mit umlaufender Randeinfassung verlegt werden muss, damit ein durchgängiger Parkettboden entsteht. Während rund elf Meter über den Köpfen der Arbeiter die nagelneuen Beleuchtungskörper und Technikanschlüsse an der Decke schon seit Wochen einsatzbereit sind, wird das Parkett erst ganz am Ende des Sanierungsprogramms verlegt. „Der Raum muss so weit wie möglich fertiggestellt sein, damit das Parkett nicht von herunterfallenden Baustoffen oder durch Staub und Schmutzeintrag sichtbaren Schaden nimmt“, erklärt MAG-Projektleiter Frank Intra. Erst vor wenigen Tagen wurde die Wandverkleidung montiert und die Bühnenaufbauten abgeschlossen. Die gute Nachricht, wenn die Parkettverleger beginnen, ist die Finalisierungsphase der Rheingoldhallen-Sanierung eingeläutet. Nach dem klar war, dass das alte Parkett durch den Löschwasserschaden nach dem Brand im Dachstuhl der Rheingoldhalle nicht mehr zu retten ist, wurde bereits das neue Parkett bestellt. „Wir wollten sicher sein, dass der Fertigstellungstermin nicht durch Lieferengpässe bedroht ist,“ so Intra. So warten die Parkettplatten schon seit Monaten im Zwischenlager. Doch bevor das edle Eichen-Parkett dem Kongress-Saal sozusagen seinen Stempel aufdrückt, musste zunächst der Estrich aufgetragen werden. Dann hieß es erst mal abwarten, zum einen bis der Estrich ausgetrocknet war, aber auch bis sämtliche Innenausbau-Arbeiten beendet waren. Schließlich wurde die 2.000 m² Bodenfläche geschliffen, von Rissen befreit, gereinigt, abgesaugt und Unebenheiten im Bodenniveau ausgeglichen. Erst danach wurde ein Haftbrücke aufgetragen und das Parkett verlegt. Damit ein entsprechender Ausdehnungspuffer vorhanden ist, werden die Fugen mit Kork befüllt. Danach wird das Parkett mehrfach grob-, mittel- und feingeschliffen und ein lösungsmittelfreier Lack, dann eine Grundierung und eine Deckschicht aufgetragen. Insgesamt wird das Eichenparkett zweimal lackiert und versiegelt. Neben dem Kongress-Saal wird das gleiche Parkett auch im Dijon-, Watford- und Zagreb-Saal verwendet, auch hier kommen noch einmal 900 m² Parkettfläche hinzu. In den anderen Räumen, mit weiteren rund 800 m² Grundfläche, wird ein in Mainzer rot gehaltener Kautschuk-Boden verlegt. Bis das Holz-Parkett allerdings getrocknet und begehbar ist, wird es noch gut vier Wochen dauern. Die Schlüsselübergabe vom Bauherrn, der Rheingoldhalle GmbH & Co. KG, an den alten und neuen Betreiber der Rheingoldhalle, die mainzplus GmbH, wird dann am 3. Januar 2022 erfolgen. „Wir sehen täglich den Baufortschritt und freuen uns gemeinsam mit unseren Veranstaltungskunden auf die neue sanierte Rheingoldhalle. Das moderne Ambiente, dass man jetzt schon erahnen kann, überzeugt nicht nur uns, sondern auch zahlreiche Veranstaltungsplaner und Eventkunden“, so Marc André Glöckner, Geschäftsführer mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Ihr Ansprechpartner

Michael Bonewitz

Unternehmenssprecher

E-Mail: Unternehmenssprecher@mag-mainz.de
Telefon: +49 (6131) 95 201- 83

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